h. Die Favoriten Dr. Bertold Wörner und Luzia Burgbacher vom LT Furtwangen holten sich wie in den Vorjahren bei den Baden-Württembergischen Titelkämpfen der Senioren in Waiblingen ihre Titel ab. Im Waiblinger Stadion an der Rundsporthalle gab es weitere Goldmedaillen für Natascha Wolf von der DJK Villingen und Ottmar Heiler von der LG Baar / TB Löffingen.
Am ersten Tag der Meisterschaften verzichtete Wörner über die 1500 m diesmal auf die Führungsarbeit und lauerte bis 300 m vor Schluss auf der 2. Position. Mit einem scharfen Endspurt rang er seinen schärfsten Widersacher nieder und konnte mit 4:17,90 min eine beachtliche Zeit in seiner Klasse M 40 vorlegen.
Gleich im ersten Versuch machte Luzia Burgbacher in der W 50 mit dem 3 kg schweren Hammer bei 39,43 m alles klar. Mit noch besserem Beineinsatz steigerte sie sich auf 41,68 m und dürfte mit dieser Siegesweite auch in der nationalen Bestenliste ganz vorne stehen. Mit allen ihren 6 Würfen um die 40 m Marke hätte sie den Wettbewerb für sich entschieden. So groß war die Überlegenheit der Schwarzwälderin, die bereits einen Tag später wieder das Tor bei der Frauen des SV Titisee hütete. Nach längerer Wettkampfpause meldete sich Kirsten Lauble von der LG Baar / TB Löffingen zurück. Im Speerwerfen der W 30 verbesserte sie ihre Jahresbestleistung deutlich und wurde mit 24,31 m Vizemeisterin. Natascha Wolf von der DJK Villingen war mit ihren überfloppten 1,42 m recht zufrieden und konnte sich mit Grund über den 3. Platz in einem starken Feld freuen.
In der M 50 hatte sich Armin Leiber von der LG Baar / TB Löffingen auf den Speerwurf konzentriert. Mit seinem kraftvollem Armzug konnte er mit den beiden Spezialisten aus Württemberg mithalten und in der Endabrechnung mit 38,32 m den 3. Rang belegen. Gar nicht rund lief es bei seinem Vereinskollegen Ottmar Heiler bei der M 55 im Hammerwerfen, der gleich 4 weite Versuche außerhalb des Sektors platzierte. Seine beiden schwächeren Würfe kamen daher zur Endabrechnung, so dass es ihm mit 33,38 m knapp geschlagen nur zu Silber reichte. Im Speerwerfen der M 55 verpasste er mit 30,92 m als Vierter nur um wenige Zentimeter eine Medaille.
Am zweiten Tag war Natascha Wolf im Stabhochsprung allein im Wettbewerb und legte ohne Druck 2,40 m vor. Die Konkurrenz beflügelte sie dafür im Diskuswerfen. Gleich im 1. Versuch ließ sie die 1 kg schwere Scheibe auf die Weite von 30,38 m segeln, die von keiner Werferin mehr überboten wurde. Gute Nerven zeigte Ottmar Heiler im Diskuswerfen. Lange Zeit lag er in Führung, ehe er im 4. Versuch von seinem schärfsten Konkurrenten übertroffen wurde. Bei seinem letzten Wurf konnte er sich um fast 3 Meter steigern und mit 35,22 m den ersehnten Titel erobern. Im Kugelstoßen hatte er als Vierter mit 10,42 m gegen 4 Spezialisten aus Schwaben das Nachsehen. In der M 65 hatte sich Rembert Plutowski vom TV Neustadt auf die Sprungwettbewerbe spezialisiert. Im Weitsprung schaffte er mit 3,58 m den Bronzerang. Im Dreisprungwettbewerb wurde sein bester Versuch mit 8,23 m gemessen. Sein Rückstand als Zweiter betrug gegenüber dem Sieger aus Württemberg nur 12 Zentimeter.

